Römerkastell Saalburg, Archäologischer Park
Römerkastell Saalburg
Archäologischer Park
An der B 456 von Bad Homburg nach Usingen
61350 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon (06175) 93740, Telefax 937411
E-Mail info(at)saalburgmuseum.de
Internet www.saalburgmuseum.de
Führungen, Aktivprogramme, Feiern:
Telefon 937420, Telefax 937411
Haltestelle: Bad Homburg, Saalburg
Für Sie da
Ganzjährig, auch an Sonn- und Feiertagen. März bis Oktober: Täglich 09.00 Uhr - 18.00 Uhr . November bis Februar: Dienstag bis Sonntag von 09.00 Uhr - 16.00 Uhr. An Feiertagen auch Montag geöffnet, 24. und 31.12. geschlossen. Letzter Einlass: 1/2 Stunde vor Schliessung
Buchungen und Führungen, Aktivprogramme und Feiern über Tel. (06175) 9374-20 (Frau Krieger) oder 9374-0 (Zentrale). Kontakt zum Museumscafé Taberna. Telefon (06175-797125)
Beschreibung
Zur Römerzeit war die Saalburg ein Kastell mit Lagerdorf am Limes, der Grenze des Römischen Reiches zu den germanischen Stammesgebieten. Die erste Anlage auf dem Saalburg-Pass, eine kleine Erdschanze für 100 Mann, entstand in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts n. Chr.. Mit der Zeit wurden neue Anlagen gebaut, der zunehmenden Größe der Besatzung angepasst, die Wehrhaftigkeit durch andere Baumaterialien und Techniken gesteigert. Um 1900 veranlasste Kaiser Wilhelm II. umfangreiche Ausgrabungen und den Wiederaufbau dieser in der Welt einmaligen Anlage. Vorbild für die Saalburg, wie sie sich heute präsentiert, ist das Lager aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts bestand. Etwa 500 Fußsoldaten und Reiter versahen damals hier ihren Dienst.
Einen Eindruck von der Inneneinrichtung vermitteln die rekonstruierten Räume Fahnenheiligtum, einst das kultische Zentrum des Kastells, Mannschaftsunterkunft und Speiseraum. Modelle, Inszenierungen und eine Vielzahl von archäologischen Funden aus allen Bereichen des Alltagslebens führen die antike Wohn- und Arbeitswelt der Soldaten und der Zivilbevölkerung plastisch vor Augen, zum Beispiel die Themen Bauen und Handwerk, Waffen und Ausrüstung oder Medizin und Körperpflege. Auch kulinarisch kann man den Römern im Museumscafé Taberna „auf den Geschmack“ kommen.
Veranstaltungen im Jahresablauf und ein umfangreiches Angebot an Führungen und Aktivprogrammen für jedes Alter lassen den Besuch zu einem Erlebnis werden. Zudem bietet die Saalburg den idealen Rahmen für Feiern von Firmen und Privatpersonen.
Wie die Römer auf dem Taunuskamm lebten, erschließt sich den Besuchern anschaulich auf einem Rundgang durch das Kastell. Zu sehen sind die komplette Wehranlage, Gebäude aus Stein (Stabsgebäude mit großer Eingangshalle, Wohnhaus des Kommandanten und Getreidespeicher) und Holz (Mannschaftsbaracken) und rekonstruierte Backöfen. Im Zuge des Ausbaus des Kastells zum Archäologischen Park kommen in den nächsten Jahren noch weitere Ausstellungsgebäude hinzu.
Ein besonders gut erhaltener Abschnitt des Obergermanisch-Raetischen Limes führt nahe der Saalburg vorbei, die als Limes-Zentrum in den Bereichen Forschung, Vermittlung und Organisation anerkannt ist. Das mit 550 Kilometern größte Bodendenkmal Europas, das sich vom Rhein bis zur Donau erstreckt, ist in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden.
Wussen Sie schon, dass ...
... die Bibliothek des Forschungsinstitutes seit über 100 Jahren systematisch ausgebaut wird und inzwischen mehr als 30.000 Bände umfasst? Themenschwerpunkt ist die römische Archäologie.




