Rosenmuseum Steinfurth

Rosenmuseum Steinfurth
Alte Schulstraße 1
61231 Bad Nauheim
Telefon (06032) 86001, Telefax 87915
E-Mail rosenmuseum(at)bad-nauheim.de
Internet www.rosenmuseum.com

Haltestelle: Bad Nauheim-Steinfurth, Alte Schulstraße

Rosenmuseum Steinfurth

Für Sie da

Mai bis Oktober von 10.00 Uhr - 17.00 Uhr, November bis April von 14.00 Uhr - 17.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10.00 Uhr - 17.00 Uhr. Täglich außer Montag und Dienstag

Eintritt: Erwachsene 3,00 Euro, Ermäßigt 2,00 Euro
Führungen: Bis 25 Personen 30,00 Euro

Caféteria, Dauerausstellung „Rosige Zeiten“, Führungen und Bibliotheksbenutzung, Museumsshop, Spielzone, Veranstaltungsprogramm, Videofilme, Wechselausstellungen.

Beschreibung

Das einzige Rosenmuseum der Welt steht in dem Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth. Untergebracht in einem barocken Fachwerkgebäude, wurde die Einrichtung nach zehnjährigem Betrieb mit über 100.000 Besuchern 2001 durch einen Anbau erweitert. Seit September 2003 präsentiert das Museum im Altbau seine neue Dauerausstellung „Rosige Zeiten“ mit sechs Schwerpunkten zur Kunst- und Kulturgeschichte der Rose. Grafiken, Gemälde, Porzellan, Kunsthandwerk, Gebrauchsgegenstände sowie Literatur illustrieren auf vielfältige und ansprechende Weise das Thema.

Der Rundgang beginnt mit „Josephine und ihr Rosengarten“, wo das Rosenwerk des Franzosen Pierre Joseph Redouté mit 160 Farbpunktierstichen aus den Jahren 1824-1827 besonders erwähnenswert ist. Das Thema die „Rose als Sinnbild der Liebe“ wird unter verschiedenen Aspekten behandelt. In der Ausstellung können in einer Boudoir-Szene Rosenschnitzereien an einem Sessel, Rosendarstellungen auf Porzellangeschirr, religiöse Andachtsbilder und künstlerisch gestalteter Grabschmuck besichtigt werden. In der Abteilung „Die Rose und die schönen Künste“ sind neben Gemälden von Ottilie Roederstein (1934) und Grafiken von Isidore Grandville (Rose und Eglantine, 1847) auch Beispiele aus Literatur, Musik, Architektur und angewandter Kunst zu sehen. Potpourrivasen, Flakons, Rosenölbehälter aus Metall und Rosenwasserflaschen zeigen, welche Rolle die Rose als „Duft aus 1001er Nacht“ in der Alltagskultur spielte und spielt.
Die Abteilung mit dem Titel „Rosige Zeiten in Steinfurth“ erinnert mit Katalogen und Medaillen für Steinfurther Rosen an die Geschichte der Firma Schultheis, die den Rosenanbau Mitte des 19. Jahrhunderts in Steinfurth etablierte und den Ort zum weltbekannten Rosendorf machte. Hier ist der Betrachter - zu seiner Überraschung - mit dem lebensgroßen Foto der heutigen Rosenproduzenten konfrontiert. Eine weitere Abteilung „1+1=Das Jahr der Rose“ vermittelt Einblicke in den gegenwärtigen Rosenanbau.
Zwei Sonderausstellungen präsentiert das Museum jährlich im neu hinzu gekommenen Museumsanbau. Hier befindet sich auch das Museumscafé, in dem Besucher Rosenspezialitäten ordern können. Der Museumsshop hält eine Auswahl ausgefallener Souvenirs zum Thema Rose vorrätig. In der Spielzone für Kinder und einem Pflanzendschungel mit Getier können Kinder der Rose mit der Lupe auf den Leib rücken.
Weitere Kunstwerke sind in der Cafeteria und im Außenbereich zu sehen. Hier fällt vor allem der 4 Tonnen schwere Haiku Stein auf, der 1998 von japanischen Künstlern dem Museum gestiftet wurde. Er legt beredtes Zeugnis ab von der seit über 10 Jahren andauernden Kooperation des Rosenmuseums mit japanischen Wissenschaftlern und Künstlern.
Im Rosenmuseum wird seit 1990 grenzüberschreitend gearbeitet. Nach und nach wurde das Museum, womit es warb: das einzige Rosenmuseum weltweit.


Übrigens, wussten Sie schon, dass ...
... bei der Rose alles auf der Zahl fünf aufbaut? Fünf Blütenblätter, fünf Kelchblätter, fünf bis sieben Laubblätter.

Nach welchen Teilen der Rose fragt dieses Rätsel aus dem 16. Jahrhundert?
Wir sind fünf Brüder,
zu gleicher Zeit geboren
zwei davon mit Bärten,
zweien ist der Bart geschoren,
einer von uns fünfen hat ihn halb verloren.

(Lösung: Die Kelchblätter der Rose)

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