Turm der Wasserburg
Turm der ehemaligen Ritterburg zu Vilbel
Klaus-Havenstein-Weg 2
61118 Bad Vilbel
Telefon (06101) 559310 oder 559312, Telefax 559330
E-Mail claus.kunzmann(at)bad-vilbel.de
Internet www.kultur-bad-vilbel.de
Haltestelle: Bad Vilbel, Bahnhof
Für Sie da
Sams-, Sonn- und Feiertag von 14.00 Uhr - 17.00 Uhr, sowie nach Vereinbarung. Von Ende Mai bis Anfang September in Verbindung mit den Festspielen zu besichtigen. Eintritt frei.
Beschreibung
Der Turm der ehemaligen Ritterburg zu Vilbel ist das alles überragende Element der Burg. In seinem unteren Teil ist noch das vor der ersten Zerstörung der Burg errichtete romanische Burgtor gut zu erkennen. Direkt daneben der neue Eingang mit dem gotischen Tor (Anfang 15. Jh.). Schön zu erkennen ist auch der Höhenunterschied zwischen den beiden Toren, Resultat des Bauschuttes, der nach der ersten Zerstörung im Burghof angehäuft war. Die Vilbeler Raubritter hatten hier ihren Sitz. Von ihrem Recht zur Erhebung von Brückenzoll an der nahe gelegenen Brücke (gedacht, damit der Unterhalt der Brücke so finanziert werden kann) haben sie sehr ausgiebig Gebrauch gemacht: Die Kaufleute wurden auf dem Weg nach Frankfurt geplündert. Die Stadt Frankfurt, Ulrich von Hanau und Philipp von Falkenstein haben das Raubritternest 1399 zerstören lassen. Neuer Besitzer danach: Werner von Falkenstein, der auch für den Wiederaufbau sorgte. Vom Turm aus hatten die Ritter immer die Niddabrücke und die Wege im Blick, damit sie ihrem Handwerk nachgehen konnten.




