Zeitpfad Tour 1

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Louisenstraße 58
Im Kurhaus
61348 Bad Homburg v.d. Höhe
Telefon (06172) 178110, Telefax 178118
E-Mail info(at)kuk.bad-homburg.de
Internet www.bad-homburg.de

Haltestelle: Bad Homburg, Marktplatz

Zeitpfad Tour 1

Name

Landgrafenschloss Bad Homburg v.d.Höhe

Auf dem Pfad

Das Landgrafenschloss in der Innenstadt von Bad Homburg ist als Startpunkt der Zeitpfade vorgesehen.

Mit Bus und Bahn

S 5 oder RB 15 (Taunusbahn) bis Bad Homburg, Buslinie 1, 4 oder 5 bis Marktplatz bzw. Kurhaus

Mit dem Auto

Innenstadt Bad Homburg, Richtung Schloss, Parkhaus Schlossgarage

Öffnungszeiten

01. März bis 31. Oktober: Montag 09.00 Uhr - 15.30 Uhr, Dienstag bis Sonntag 09.00 Uhr - 16.00 Uhr. Vom 1. November bis 28. Februar: 09.00 Uhr - 15.00 Uhr

Für die Pause

Restaurants und Cafés in der Innenstadt von Bad Homburg, Richtung Schloss

Beschreibung

Stolz überragt der „Weiße Turm“ Bad Homburg und das Landgräfliche Schloss. Der freistehende Bergfried in Butterfassform (um 1400) zeugt von den Ursprüngen der Anlage im Mittelalter. Er gilt als Bad Homburgs ältestes Bauwerk und ist gleichzeitig ein Symbol der versunkenen Ritterzeit. Von den mächtigen mittelalterlichen Burgbauten ist allerdings nichts mehr zu sehen.

Für das heutige Schloss legte Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, der Kleist`sche „Prinz von Homburg“, den Grundstein. Die ursprünglich zweigeschossige moderne Residenzanlage, die der Landgraf durch zwei reiche Heiraten finanzierte, wurde von Hofbaumeister Paul Andrich gestaltet.

1678 entworfen, wurde das Schloss noch bis in das 19. Jahrhundert hinein erneuert und ausgebaut. Als 1866 das Landgrafengeschlecht Hessen-Homburg ausstarb, kam das Schloss zunächst an Hessen Darmstadt, dann an Preußen und wurde zur bevorzugten Sommerresidenz der deutschen Kaiser aus dem Haus Hohenzollern.

In den Museumsräumen werden längst vergangene Zeiten lebendig. Möbel, Kunst- und Einrichtungsgegenstände aus dem 17. bis 19. Jahrhundert legen beredt Zeugnis ab und erzählen demjenigen, der ganz genau hinhört, viele Geschichten.

So lässt sich das berühmte „silberne Bein“ des Landgrafen Friedrich II. bestaunen, das vom Homburger Hofbaumeister Paul Andrich 1674 gefertigt wurde. Auch nach heutigen Kriterien gilt diese Prothese als geniale Konstruktion. Sehenswert sind ebenfalls der ungewöhnliche Schreibtischstuhl in Form eines Sattels und das erste Wasserklosett auf dem Kontinent.

Außerdem hat das Landgräfliche Schloss Besonderes zu bieten: „Das Schloss Bad Homburg in der Literatur’“ oder „Historische Gartenführungen“ sind Führungen überschrieben; 1000 Kerzen sorgen anlässlich des Laternenfestes für romantische Stimmung. Aber auch sachkundige Führungen erschließen die verborgenen Schätze des Schlosses.

Der romantische Schlosshof und der Schlosspark im Stil englischer Landschaftsgärten laden zu einem Spaziergang, die Orangerie aus dem 18. Jahrhundert zu einer Entdeckungstour ein. Einen Besuch der Schlosskapelle (1697 - 1758) mit der Fürstengruft sollte man ebenfalls einplanen.

Eigens für die hohen Damen und Herren, die im Landgrafenschloss residierten, wurde eine „Gartenachse“ in die Taunuswälder angelegt. Noch heute sind davon Teile zu besichtigen: Der „Kleine Tannenwald“ mit romantischer Molkerei und Teich verlocken zu einem Spaziergang. Im ehemaligen Jagd- und Lustschlösschen, dem „Gotischen Haus“, kann man ein spannendes Heimat- und Hutmuseum entdecken. Hirsche und Rehe haben ihr Refugium im Hirschgarten. Ihre natürliche Begrenzung findet die Gartenachse durch das ehemalige kaiserliche Forellengut, das mittlerweile zu einem beliebten Ausflugsziel an den Wochenenden geworden ist.

Das gartenkünstlerische Gesamtkunstwerk aus dem Jahre 1770 hat mittlerweile überregionale Bedeutung gewonnen und wurde in das Konzept des Regionalparks RheinMain aufgenommen.

Klassische Konzerte in der Schlosskapelle, Theater und kulturelle Veranstaltungen oder die Life-Style-Messe „Haus und Garten“ lassen Schloss und Park leben.

Am Wegesrand

Oberursel - Bommersheim
Gut versteckt liegt hinter der katholischen Kirche St. Aureus und Justina in dem Oberurseler Stadtteil Bommersheim der Grundriss einer Turmburg aus der Zeit des hohen Mittelalters. Die Reste der Burgruine sind frei zugänglich.

Weiter auf dem Pfad

Burg Kronberg und Schloss Friedrichshof (siehe: Kronberg, Tour 1)

Wanderzeit

Von Bad Homburg v.d.Höhe nach Oberursel = 7,8 km. Von Oberursel weiter nach Kronberg = 6,8 km. Höhenunterschied: 210 m, Wanderzeit: Ca. 4 Stunden.

Broschüre und Karte "Burgen- und Schlösserpfad" zum Preis von 1,00 Euro erhältlich über: ti(at)taunus-info.de

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