Stadtmuseum
Stadtmuseum Hofheim
Burgstraße 11
65719 Hofheim am Taunus
Telefon (06192) 900305, Telefax 902838
E-Mail stadtmuseum(at)hofheim.de
Internet www.hofheim.de
Haltestelle: Hofheim am Taunus, Am Untertor
Für Sie da
Dienstag 10.00 Uhr - 13.00 Uhr und 14.00 Uhr - 17.00 Uhr, Mittwoch bis Freitag 14.00 Uhr - 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr.
Eintritt: 1,60 Euro Erwachsene (Ermäßigt 0,80 Euro), Kinder 6 - 14 Jahre 0,50 Euro. Sonderausstellung ab 2,60 Euro.
Beschreibung
Das auf einem ehemaligen kurmainzischen Hofgut und in einem historischen Gebäudeensemble gelegene Stadtmuseum steht am Rande der Hofheimer Altstadt. Der aus dem frühen 18. Jahrhundert stammende Altbau wurde um einen Museumsneubau erweitert, der sich durch Ein- und Durchblicke der umliegenden Altstadt öffnet und auf diese Weise das historische und das moderne Hofheim verbindet.
Das 1993 eröffnete Stadtmuseum zeigt Exponate aus der Vergangenheit der Stadt und versteht sich als Lernort. Schwerpunkte der Ausstellung sind das Blaue Haus und sein Künstlerkreis, die Römer in Hofheim, die Stadt im Spannungsfeld der umliegenden Großstädte und die Lederindustrie in Lorsbach. Ständig wechselnde Ausstellungen, begleitende Veranstaltungen und museumspädagogische Aktivitäten ergänzen das Angebot.
Die Hofheimer Kunstszene wurde von den Malerinnen Ottilie W. Roederstein und Hanna Bekker begründet. 1920 erwarb Hanna Bekker vom Rath den Landsitz eines Frankfurters am Kappellenberg und verlieh dem Haus eine blau-gelbe Farbgebung. Das „Blaue Haus“ – wie es später genannt wurde – entwickelte sich zeitweilig zum Arbeitsdomizil vieler namhafter Künstler und zu einem Treffpunkt für Schriftsteller, Musiker, Schauspieler und Politiker. Die Ausstellung zeigt, welche Spuren die Künstler in Hofheim hinterließen und welche Spuren von Hofheim in ihren Werken zu finden sind.
Die Bedeutung des archäologischen Fundorts Hofheim verdeutlichen zahlreiche Objekte aus der Römerzeit, darunter das Modell einer Mannschaftsbaracke, Grabsteine und Wandmalereien. Postkartenautomaten, historische Fotos oder ein „Touristenfernseher“ dokumentieren die Entwicklung der Stadt vom regionalen Zentrum im Mittelalter bis hin zum bevorzugten Wohnstadt im Ballungsraum Rhein-Main.
Der Geschichte der Lederindustrie in Lorsbach ist ein weiterer Aspekt der ständigen Ausstellung gewidmet. Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Produktionszweiges wird ebenso erläutert wie die einzelnen Produktionsschritte von der Tierhaut bis zur Handtasche. Zu sehen sind im Stadtmuseum eine Auswahl der gebräuchlichsten Maschinen und Hilfsstoffe, Lederwaren der verschiedensten Art sowie ein Videofilm über die Fabrikation in einer Lorsbacher Lederfabrik der fünfziger Jahre.




