Zeitpfad Tour 4

Tourismus und Kulturverein Schmitten
Parkstraße 2
61389 Schmitten
Telefon (06084) 4623, Telefax 46823
E-Mail tourismus(at)schmitten.de
Internet www.schmitten.de

Haltestelle: Schmitten, Treisberg

Zeitpfad Tour 4

Name

Burg Reifenberg

Auf dem Pfad

Das Reichenbachtal und der Fuchstanz sind von Falkenstein aus gesehen die nächsten Etappen. Über das Römerkastell Feldberg, Siegfried- und Limesstraße erreicht man Burg Reifenberg

Mit Bus und Bahn

Buslinie 511 ab Hohemark oder Königstein

Mit dem Auto

Hochtaunusstrasse, am Sandplacken oder am Roten Kreuz abbiegen, Vorstadt und der Parkplatz in der Schlossstraße in Oberreifenberg bieten Parkmöglichkeiten.

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag ab 08.00 Uhr - jeweils bis zum Einbruch der Dunkelheit. Die Schlüssel sind im Hotel-Restaurant Haus Reifenberg erhältlich.

Für die Pause

Restaurant Haus Reifenberg, Café Waldschmitt, Waldhotel Oberreifenberg

Beschreibung

„Reiten und Rauben ist keine Schande,
es tun die Edelsten im Lande“

– ein Motto, das sich die Raubritter von Reifenberg zu Eigen gemacht haben. Die Burgruine war idealer Ausgangspunkt für Raubzüge und kriegerische Unternehmungen in der Umgebung.

Unmittelbar belegt ist die Burgruine erst im Jahr 1331, allerdings lassen Burgpläne, die in den letzten Jahren gefunden wurden, auch romanische Bauteile erkennen. So könnte der Baubeginn der Anlage schon im 10. oder 11. Jahrhundert liegen. Mit einem Wohnturm und einer mächtigen, noch erhaltenen Schildmauer wurde die Burgruine im 14. Jahrhundert entscheidend ausgebaut.

Auch die Burg Reifenberg trug das Schicksal so vieler Burgen. Kriege, Fehden und Belagerungen zerstörten sie mehr und mehr. Stark getroffen wurde sie zuletzt 1646 und 1686 durch Kurmainz zerstört.

Ein mächtiger runder Bergfried, ein sechsgeschossiger Wohnturm, die Reste der vier Meter starken Schildmauer und eine in Fels geschlagene „Pulverkammer“ führen zurück in die Glanzzeiten der eindrucksvollen Wehranlage.

Im Sommer locken Freiluftveranstaltungen auf die Burg. Und da erzählt man sich vielleicht noch die Geschichte von den „Burggespenstern“. Ein armer Hirtenjunge weidete seine Ziegenherde auf dem Burgberg. Als die Sonne schon tief am Himmel stand, stellte er fest, dass ein Zicklein fehlte. Weit konnte es ja nicht sein und er fand es auch - an der dem Dorf abgewandten Bergseite. Dort entdeckte er eine Felsspalte, die er noch am gleichen Abend erkundete. Immer tiefer folgte er dem Gang. Endlich kam er zu einer Treppe, die ihn in einen Saal führte, in dem es von Gold und Edelsteinen nur so funkelte. Doch gerade als er die Hand ausstrecken wollte, um sich die Taschen zu füllen, verlöschte das Licht seiner Laterne, ein mächtiges Getöse erfüllte die Halle und die ruhelosen Geister der Ritter von Reifenberg jagten ihn ins Freie hinaus. Noch oft kam der Hirtenjunge an die Bergseite, doch die Felsspalte sollte er nie mehr wieder finden. Und bis heute ist es auch keinem mehr geglückt …

Am Wegesrand

Burgruine Hattstein,
zwischen Reifenberg und Schmitten
Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Burg Hattstein erbaut. Übriggeblieben sind noch einige Teile der Schildmauer an der Südseite.

Weiter auf dem Pfad

Burgruine Altweilnau (Siehe. Weilrod, Tour 5)

Wanderzeit

Schmitten-Oberreifenberg - Weilrod-Altweilnau = 14 km, Höhenunterschied 280 m, Wanderzeit: 3 1/2 Stunden

Broschüre und Karte "Burgen- und Schlösserpfad" zum Preis von 1,00 Euro erhältlich über: ti@taunus-info.de

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