Zeitpfad Tour 7
Stadtverwaltung Usingen
Wilhelmjstrasse 1
61250 Usingen
Telefon (06081) 10240, Telefax 10249033
Internet www.usingen.de
Haltestelle: Usingen-Merzhausen, Weilstraße
Name
Schloss Kransberg
Auf dem Pfad
Die weitaus längste Etappe liegt zwischen Neuweilnau und Usingen-Kransberg. Für die Strecke über Hasselbach, Gemünden, Laubach und Usingen muss ausreichend Zeit eingeplant werden. Die Tour lässt sich natürlich auch - ganz nach Wunsch - abkürzen.
Mit Bus und Bahn
RB 15 (Taunusbahn) bis Usingen, Buslinie 510 bis Usingen-Kransberg - Am See.
Mit dem Auto
Autobahn A 5 Frankfurt-Kassel, Anschlussstelle Ober-Mörlen. Der Bundesstraße 275 in Richtung Usingen folgen. Nach dem Ort Langenhain-Ziegenberg links nach Kransberg abbiegen. In Kransberg erste Möglichkeit rechts, bergauf zum Schloss. Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
Öffnungszeiten
Besichtigung der Räumlichkeiten nach Terminabsprache. Im Rittersaal befindet sich ein Trauzimmer, Trauungen sind auch Samstags möglich. Kontakt: Frau Kirsten Minten, Telefon (06081) 6820, e-Mail: info@bgsk.de, www.schloss-kransberg.de
Für die Pause
Gastronomie in Usingen-Kransberg und Usingen
Beschreibung
Hoch über Kansberg auf einem Hügel aus Felsgestein thront das Schloss Kransberg. Die lange Geschichte führt zu einer ersten Festungsanlage im 11. Jahrhundert. Die Bauherren, die um 1200 die Burg erbauen ließen, stammten aus dem Geschlecht der Craniche von Cranichsburg. Hermann von Kransberg, Graf zu Friedberg, war Namensgeber für Burg und Ort. Selbst das Wappenschild von Kransberg geht auf den Grafen zurück. Geziert wird es von einem Kranich, von dem der Name Kransberg abgeleitet ist.
Die Familie von Biegleben kaufte das Schloss 1875 und renovierte es. Dazu erhielt das Schloss einige neue Gebäude. Neben dem Hauptgebäude sind die Reste einer Schildmauer, ein Bergfried und ein Fachwerk-Wirtschaftsbau aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts zu sehen. Cransberg ist heute in Privatbesitz, private Feiern und Hochzeiten sind nach Voranmeldung möglich. Sehenswert ist darüber hinaus die Hainbuchenallee mit über einhundert Bäumen.
Am Wegesrand
Wehrheim
Oberhalb des Freizeitparks Lochmühle liegt direkt am Weg das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Thron. 1244 eingeweiht, wurde das Kloster 1576 wieder aufgegeben. Der Zisterzienserinnenorden ging aus der religiösen Frauenbewegung des 12. und 13. Jahrhunderts hervor. Das Ziel war eine christliche Lebensgestaltung, die eine Gemeinschaft in Armut und Keuschheit anstrebte. Von der Lebensgestaltung zeigten sich besonders Frauen beeindruckt.
Heute gehört die Anlage zu einem Gutshof und ist nur von außen einsehbar.
Einen Abstecher wert ist der „Drusenküppel“. Idyllisch gelegen zwischen Obernhain und Neu-Anspach, findet man dort eine Hügelanlage und den Ringgraben einer hochmittelalterlichen Holzburg, die in fränkisch-karolingischer Zeit wohl dem Schutz einer Waldschmiede gedient hat. Die Anlage ist vom Wiesenweg aus zu sehen.
Am Wegesrand
Friedrichsdorf – Burgholzhausen
Wahrscheinlich im 11. Jahrhundert wurde die „Alte Burg“ erbaut. Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Kaiser und Papst zerstörten Truppen der Erzbischöfe von Mainz und Köln die Burg im Jahr 1241. Der Bau der Burgen Friedberg und Münzenberg machte den Wiederaufbau unnötig. Die Anlage verfiel mehr und mehr und diente den Ortsansässigen als Steinbruch. Heute erinnert lediglich ein Gedenkstein an den Standort der „Alten Burg“, deren Gelände nun für Freilichtaufführungen genutzt wird.
Weiter auf dem Pfad
Saalburg (Siehe. Bad Homburg, Tour 8)
Wanderzeit
Usingen-Kransberg - Saalburg = 14 km, Höhenunterschied 165 m, Wanderzeit: 3 1/3 Stunden
Broschüre und Karte "Burgen- und Schlösserpfad" zum Preis von 1,00 Euro erhältlich über: ti@taunus-info.de




