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"Befreien – Wenn Beziehungen toxisch werden"
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- Ausstellung

**„Befreien – Wenn Beziehungen toxisch werden“**

**Vernissage am 27.11. um 16 Uhr**

Wann tut uns eine Beziehung gut? Wann lässt sie uns wachsen und aufblühen – und wann beginnt sie, uns einzuengen, kleinzuhalten oder gefangen zu nehmen? Mit diesen Fragen setzen sich Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule in ihrer Kunstausstellung „Befreien – Wenn Beziehungen toxisch werden“ auseinander.

Bereits zum vierten Mal setzt die Humboldtschule unter der Leitung von Kunstlehrer Thomas Böhm mit einer eigenen Ausstellung ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Die Schule wird damit auch in diesem Jahr wieder Teil einer Reihe von Aktionen, die von der Stadt Bad Homburg durch Frau Hasibe Otter als Leiterin für Gleichstellung, Vielfalt und Teilhabe koordiniert werden.

Im Mittelpunkt der Kunstausstellung stehen rund 20 kleinplastische Arbeiten aus Gips, die von Schülerinnen und Schülern eines Grundkurses Kunst der E-Phase entwickelt wurden. Ausgangspunkt des künstlerischen Prozesses war jeweils ein Gipsblock, aus dem sich eine Figur symbolisch zu befreien versucht. Die entstandenen Figuren erzählen von Menschen, die sich aus einengenden Beziehungen und Abhängigkeiten lösen möchten – manchmal zurückgehalten von anderen Figuren, manchmal von helfenden Händen unterstützt und ermutigt. Gerade Frauen geraten durch tradierte Machtstrukturen und Rollenbilder mitunter in Abhängigkeitsverhältnisse, aus denen sie sich nur schwer befreien können. Die Ausstellung möchte dafür sensibilisieren und zugleich zeigen, dass Befreiung möglich ist.

Eine weitere Perspektive eröffnen fotografische Arbeiten des Kunst-Leistungskurses. In sogenannten Multiplicity-Fotografien inszenierten Schülerinnen ihre Mütter in verschiedenen Rollen. Ein und dieselbe Person ist in jedem Bild mehrfach zu sehen: Frauen zwischen Care-Arbeit, Beruf, gesellschaftlicher Erwartung, aber auch eigenen Wünschen und Sehnsüchten. Die Bilder fragen danach, was es heute bedeutet, Frau zu sein.

Organisiert wird die Ausstellung von Kunstlehrer Thomas Böhm, der das Projekt entwickelt hat und jährlich im städtischen Raum realisiert. Wichtig ist es ihm, Kunst nach außen zu tragen und seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, mit Kunst an gesellschaftlichen Diskursen teilzuhaben. Der Jugendkulturtreff e-werk stellt dafür nicht nur seine Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern unterstützt die Ausstellung auch inhaltlich und organisatorisch, vertreten durch Kunstpädagogin Hayriye Gürler und Leiter Dirk Piatkowski. „Das e-werk ist ein großartiger Partner für uns“, so Thomas Böhm. „Hier verbringen Jugendliche ihre Freizeit, treffen auf andere und kommen durch die Ausstellung ins Gespräch. Wir sind sehr froh, Gast sein zu dürfen. Das Thema Gewalt betrifft uns alle, ist aber manchmal auch unangenehm. Kunst kann ein Eisbrecher sein, um über Gefühle und eigene Erfahrungen zu sprechen“.

**Die Vernissage wird von Redebeiträgen und Live-Musik begleitet.**

Gefühle und eigene Erfahrungen zu sprechen“.

Die Vernissage findet am Freitag, dem 27. November 2026, um 16 Uhr im

Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße 24, statt. Die Eröffnung wird von Redebeiträgen und Live-Musik begleitet.

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Veranstaltungsort

**e-werk Bad Homburg**

Wallstraße 24

61348 Bad Homburg vor der Höhe

Veranstalter

**Jugendkulturtreff e-werk**

Wallstraße 24

61348 Bad Homburg vor der Höhe