• Vortrag/Lesung/Vorführung
Offiziell begann die Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (BND) am 1. April 1956. Die Anfänge des deutschen Auslandsgeheimdienstes nach dem Zweiten Weltkrieg führen nach Oberursel, als im Sommer 1946 der US-Militärgeheimdienst begann, mit seiner Zentralstelle im damaligen Camp Sibert (dem heutigen Camp King) nicht nur das sichergestellte Archiv der Wehrmachtsabteilung „Fremde Heere Ost“ auszuwerten, sondern auch die Kenntnisse der ehemaligen Mitarbeiter, darunter Reinhard Gehlen und Hermann Baun, zu nutzen. Mit der „Operation Rusty“, der späteren "Organisation Gehlen", sollte ein wichtiges Glied in der militärischen Aufklärung Richtung Osten geschaffen werden. Aus der bisherigen Allianz mit der Sowjetarmee war ein weithin unbekannter Gegner im aufkeimenden Kalten Krieg geworden, den es nun auszuspionieren galt. 

Über die Anfangszeit in Oberursel, die mit dem Umzug nach Pullach im Dezember 1947 endete, wird es in diesem Vortrag gehen, wie auch um die Personalien der Personen – und ihre nicht ganz so lupenreine NS-Vergangenheit –, auf die die US-Army wie auch die noch junge Bundesrepublik zurückgriffen.

Wir freuen uns, dass Frau Bürgermeister Runge die Grußworte zur Begrüßung übernehmen wird.

Der Eintritt ist frei. Dieser Vortrag wird ermöglicht durch Unterstützung durch die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).


Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

Ansprechpartner:in

Sylvia Struck
Hospitalstraße 9
61440 Oberursel

Organisation

Taunus Touristik Service e.V.