Blaues Haus
Unter den kulturhistorisch und architektonisch interessanten Anwesen Hofheims sticht das sogenannte Blaue Haus hervor. Bekannt wurde es durch die Kunsthändlerin und Mäzenin Hanna Bekker vom Rath. Diese gewährte hier in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur von 1933 bis 1945 als entartet verunglimpften Künstlern Unterschlupf. Hier lebten und arbeiteten u. a. Ernst Wilhelm Nay, Ida Kerkovins, Emy Roeder und nach seiner Rückkehr aus der Emigration Ludwig Meidner. Karl Schmidt-Rottluff nutzte ein für ihn im Garten eigens eingerichtetes Atelier. Das Haus selbst hat Anklänge an den Landhausbau des Historismus. Die Farbgebung mit dem Ockergelb der Wände und dem kräftigen Blau der Holzteile entspricht expressionistischer Farbigkeit.
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Organisation
Taunus Touristik Service e.V.





