Kirchenruine Landstein

Kirche
Ruine

Unsere liebe Frau zum Landstein

Die Kirchenruine Landstein ist Teil einer mittelalterlichen Wüstung, die sich auf dem heutigen Gebiet des Weilroder Ortsteils Altweilnau befindet. Eine erstmalige Erwähnung der kleinen Ortschaft, dessen Teil die Wüstung ist, erfolgte 1350. Urkundliche Belege gibt es dann ab dem Jahr 1480.

Zu beginn des 16. Jahrhunderts, im Jahr 1515, entwickelt sich die Ortschaft zu einem lokalen Wallfahrtsort mit der Kirche "Unserer lieben Frau zu Landstein" im Mittelpunkt. Bereits 1535 wird die Pfarrei dort aufgehoben, und die Ortschaft war 1556 teils bereits wüst. Nachfolgend wird die Wallfahrtskirche zerstört, die Steine abgetragen und für den Bau der Hugenottenkirche in Usingen verwendet.
Heute stehen noch Teile des Westturms mit zwei seitlich angrenzenden, zweigeschossigen Nebenräumen. Neben der Kirchturmruine liegt die Landsteiner Mühle, die heute unter anderem als Seminarhaus genutzt wird.

Nach Abschluss der 2020 begonnenen Sanierungsmaßnahmen im Zuge der Denkmalpflege zur Konservierung der historischen Mauern, hat die Kirchenruine Landstein seit Sommer 2024 wieder geöffnet.

Zur Webseite mit weiteren Informationen: Kirchenruine Landstein 

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