Isabella Caldart präsentiert Ihr Buch "Die Stadt, die sie schrieben"
Isabella Caldart präsentiert Ihr Buch "Die Stadt, die sie schrieben" über Literatur aus New York City im Gespräch mit Daniel Stähr
New York City ist mehr als nur ein realer Ort, die Stadt ist auch Projektionsfläche für die Wünsche und Vorstellungen unzähliger Menschen auf aller Welt, und das seit zahlreichen Generationen. Geprägt wird das Image New Yorks nicht nur durch Filme und Serien, sondern auch durch die Autorinnen, die diese Stadt hervorgebracht hat und die in ihren Werken über sie schreiben – und das aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, von denen Isabella Caldart in „Die Stadt, die sie schrieben“ 22 vereint. Mit Edith Wharton lernen wir das „alte New York“ kennen, Nellie Bly schildert die Zustände einer Frauenpsychiatrie im 19. Jahrhundert, der Kern von Siri Hustvedts bekanntesten Roman „Was ich liebte“ führt auf ein Verbrechen zurück, das Manhattan erschütterte, während die Harlem Renaissance ein Befreiungsschlag Schwarzer US-Amerikaner*innen darstellte. In ihren Essays geht Isabella Caldart aber über die Literatur hinaus und führt hinein in die Geschichte und Gegenwart der Stadt.
Isabella Caldart, geboren in Frankfurt, wohnt und arbeitet als Journalistin im Nordend. Ihre Texte erscheinen unter anderem in der taz, Missy Magazine, FAS und Freitag, außerdem hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „101 literarische Orte in Frankfurt und Rhein-Main“ und „Nirvana. 100 Seiten“. New York City besucht sie regelmäßig, und wenn sie nicht gerade in der Stadt ist, liest sie bevorzugt New-York-Romane!
Moderiert wird die Veranstaltung von Autor und Journalist Daniel Stähr („Die Sprache des Kapitalismus“, „Die neuen Propheten“), der sich ebenfalls bestens in New York auskennt.
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